Ohrenprobleme bei Hund und Katz'

Ohren können so manche Sorge bereiten, wenn sich das liebe Tier schüttelt und verzweifelt kratzt.

Meist sind es Bakterien und Pilze, manchmal auch Milben, die sich im äußeren Gehörgang befinden, und eine Ohrenentzündung oder ein, durch dauerndes Schütteln bedingtes, Blutohr verursachen.
Mittels Ohrtupferproben kann eine gezielte antimikrobielle Therapie durchgeführt werden.
Erfolgt in diesem Stadium keine tierärztliche Behandlung, kommt es zu einer Trommelfellaffektion und bald zu einer schmerzhaften Mittelohrentzündung.
Auch Fremdkörper wie der "Schliefhansl", eine spitze Getreidegranne, finden sich regelmäßig als gefährliche, ungebetene Gäste im Ohr.

Auf keinen Fall sollte man mit babyölgetränkten Wattestäbchen in den Gehörgang bohren. Dies verursacht nur Schmerzen, eine Kompression der Entzündungsprodukte und die Gefahr der Trommelfellzerstörung.

Eine regelmäßige Ohrenkontrolle vor allem bei Hunden, die häufig schwimmen, ist empfehlenswert.

Es gilt: Der rechtzeitige Weg zum Tierarzt erspart Ärger und Folgekosten.