Akupunktur in der Tiermedizin

Akupunktur – ein Begriff aus der chinesischen Medizin, der in der modernen Therapie durchaus seine Berechtigung hat.
Mittels des Einstiches kleiner Nadeln verursacht der Tierarzt eine Kette von Reflexen im Nervensystem des Tieres, die zur Regulation von krankhaften Veränderungen und deren Zurückführung in einen gesunden Normalzustand führen.
Kombinationen mit modernen Methoden führen zur Komplementärmedizin, die einen gleichzeitigen Einsatz der Vorteile von westlicher und chinesischer Therapie gestattet. Dazu gehört die Neuraltherapie, die mittels Injektionen, unter anderem an Akupunkturpunkten, beachtliche Therapieerfolge bringt.

Typische Einsatzgebiete beider Techniken sind chronische Gelenks- und Hüftschmerzen, das Harnträufeln bei Hündinnen, Prostataleiden aber auch Krankheiten an inneren Organen, die oftmals auch ohne Dauer-Medikamente deutlich gelindert werden können. So stößt die Schulmedizin manchmal an Grenzen, für welche die Akupunktur noch ein Tor öffnen kann.