Über die Hundemalaria

Bis vor wenigen Jahren war die Hundemalaria eine reine Reisekrankheit, welche nur im Süden Europas anzutreffen war. Die Gefahr einer Ansteckung bestand eigentlich nur dann, wenn man seinen Hund in den Urlaub ans Meer mitnahm. Diese Situation hat sich insoferne geändert, als mit der globalen Erwärmung eine Ausbreitung der Krankheitserreger bereits bis nach Österreich und auch Deutschland erfolgt ist. Die Verursacher der Hundemalaria oder auch Babesiose sind winzige, einzellige Tierchen, welche die roten Blutkörperchen befallen und sie zerstören.

Die Ansteckung erfolgt über Zecken und Stechmücken. Die Folgen einer Infektion sind der Symptomatik der Malaria sehr ähnlich: Blutkörperchenzerfall und folgend Nierenversagen und Tod.

Vorsorge ist mittels Zeckenabwehrender Mittel, am Sichersten mit Spot-On-Präparaten mit dem Wirkstoff Permethrin, möglich. Außerdem haben wir in unserer Ambulanz einen hochwirksamen Impfstoff lagernd, welcher die Babesieninfektion wirksam verhindert.

exspotbasbesia Babesien in den roten Blutkörperchen (Quelle: Professor J. Carl Fox)